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Testpersonen aus dem autistischen Spektrum für "Wunderheilverfahren" gesucht

Ich suche freiwillige Testpersonen für ein Verfahren zur "Wunderheilung" von Symptomen des autistischen Spektrums. Es ist nicht nötig, an die Möglichkeit einer solchen Heilung zu glauben, um an dem Experiment teilzunehmen.

Ich weiß, dass Menschen mit Diagnosen aus dem autistischen Spektrum damit rechnen müssen, mit den daraus resultierenden Problemem ein Leben lang zu tun zu haben. Bestenfalls können sie mit der Zeit immer besser damit umgehen, manche Therapein können angeblich eine Linderung oder Abschwächung der Symptome bewirken. Von einem Verschwinden oder einer 70 oder 80%-igen Verminderung der Symptome habe ich noch nie gehört.

Nun habe ich kürzlich eine kleine Gruppe moderner Schamanen kennengelernt, die ich mit eigenen Augen in wenigen Minuten jahrzehntelange Störungen habe heilen sehen. Sie erzählten auch, dass sie durch Zufall die für Störungen des autistischen Spektrum ursächlichen Zusammenhänge gefunden hätten, und sie heilen könnten. Sie haben es an 4 Kindern ausprobiert - 4 Heilungen (sagen angeblich die Betreuungspersonen; behindert seien die Kids immer noch, nur die autistischen Symptome seien weg). Sie hatten viel anderes zu tun, und keinen Kontakt mit Autisten, die akut nach Heilung verlangten. Dafür gab es andere "Unheilbare" in ihrem Bekanntenkreis die ihre Aufmerksamkeit suchten, und so wurde das Autismus-Projekt nicht weiter verfolgt.

Diese "Wunderheilungen" ware sowieso nur eine Art Nebenprudukt für sie, im Grunde geht es ihnen um Gipfelzustände - psychoemotionale Zustände, die von Wohlgefühl, Reaktionsfreiheit und hoher Funktionalität gekennzeichnet sind, keinen Aufwand zu ihrer Aufrechterhaltung benötigen, ung in manchen Fällen "übernatürliche" Fähigkeiten beinhalten..

Da komme ich auf den Plan. Mir ist es aus verschiedenen Gründen (siehe unten) ein großes Anliegen, diese Möglichkeit zu überprüfen und im besten Falle zur "Serienreife" zu bringen. Besagte Gruppe von Schamanen (ich bin jetzt so eine Art Lehrling von ihnen) sagt nämlich, dass es nicht nur möglich ist, Störungen des autistischen Spektrums mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten zu heilen, sondern dass sie ein generisches Heilritual entwickeln könnten, das voraussichtlich immerhin noch in ca. 70 oder 80% aller Fälle erfolgreich wäre und den großen Vorteil hätte, auch von Menschen ohne "Wunderkräfte" angewendet werden zu können.

Dafür brauchen wir zunächst eine Handvoll freiwilliger Testpersonen. Bevorzugt Menschen mit einschlägiger Diagnose ohne Intelligenzminderung, deren kognitive und sprachliche Fähigkeiten ein direktes Feedback ermöglichen. Im ersten Schritt erfolgen mit 2 oder 3 Testpersonen Fernheilversuche via Telefon - das passiert in meinem Beisein (und im Beisein etwaiger Betreuungspersonen) in meinen Räumlichkeiten in Wien 23. Wenn die Testpersonen der englischen Sprache zumindest etwas mächtig sind wäre das günstig, ist aber nicht unbedingt erforderlich. Sollten sich nicht genug Testpersonen finden, die selbst (bzw. im Fall von Unmündigen deren Vormund) genug Englisch können, um die Vereinbarung (Haftungsausschluss, Vertraulichkeitserklärung, etc - die Variatio eines wissenschaftlichen Standard-Formulars) zu unterschreiben, werde ich sie übersetzen.

Freiwillige bzw. ihre Betreuungspersonen müssen

  • eine ärztliche Diagnose über frühkindlichen Autismus oder Asperger Syndrom haben,
  • von der Krankheit merklich beeinträchtigt sein,
  • von durchschnittlicher Intelligenz sein (oder höher),
  • vorher und nachher einen Test ausfüllen,
  • sich nachher fachärztlich untersuchen lassen,
  • nachher einen mündlichen Bericht abgeben,
  • eine Vereinbarung unterzeichnen, die sich mit Fragen von Haftung und Vertraulichkeit befasst,
  • bereit sein, die Prozedur auch einige Male zu wiederholen, sollte es erforderlich sein,
  • ihre Zustimmung geben, dass im Falle einer auffälligen Verbesserung oder Verschwinden der Symptome ihr Fall in Fachzeitschriften publiziert wird und ihre Telefonnummer an ausgesuchte Individuen weitergegeben wird,
  • bereit sein, gegebenenfalls auch mehrere Male, nach Wien Liesing zu kommen.

Wenn alles erwartungsgemäß verläuft verbringen sie eine oder auch ein paar Stunden in Wien Liesing (am Telefon, bzw. in der zweiten Testphase mit dem unten beschriebenen Ritual) und sind danach zeitlebens von ihren autistischen Behinderungen befreit - und darüber hinaus habe sie wahrscheinlich einen enorm wichtigen Beitrag geleistet dafür, viele viele Tausend Menschen des autistischen Spektrums von diesen Problemen zu befreien.

Sobald diese Tests erfolgreich abgeschlossen sind (so wie mit den 4 autistische Kids), wird von den Senior-Schamananen das allgemein anwendbare Ritual entwickelt, was vermutlich einige Monate dauern wird. Das Ritual wird aus folgenden Bestandteilen bestehen: eine bestimmte Klangfolge oder Musik wird gespielt, bestimmte Phrasen werden wiederholt, und bestimmte Körperpunkte werden wiederholt berührt - Punkte an Kopf und oberem Brustkorb. Diese Berührungen können (nach kurzer Einschulung) auch von der Versuchsperson selbst oder von einer Betreuungsperson durchgeführt werden.

Dann kommt die nächste Testphase, in der ich das neuentwickelte Ritual mit einigen weiteren Testpersonen durchführen werde. Da dabei an der Feineinstellung gefeilt wird, ist es wahrscheinlich, dass es in der ersten Version vielleicht einige Stunden dauert, oder auch mehrmals durchgeführt werden muss (dafür müssen Testpersonen bereit sein) - am Ende der Testphase (für die maximal 8 Testpersonen vorgesehen sind) wird es voraussichtlich einen einzigen Durchgang erfordern, der 60 bis 90 Minuten dauert, und bei mindestens drei Vierteln aller Fälle wirksam ist. Zumindest ist dies das Ziel. Aber auch 10% wären schon ein Riesenerfolg.

Dass im herrschenden wissenschaftlichen Paradigma die Idee einer schamanischen Heilung von autistischen Störungen völliger Humbug ist, ist mir klar. Sei es drum, ich bin Pragmatiker, für mich zählen Ergebnisse. Ich arbeitete einige Jahren mit Menschen des autistischen Spektrums, und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie ganze Familien in solche Situationen leiden können. Zumeist sind es sehr feine und oft hochtalentierte Menschen, die sich doch auf Grund dieser tiefgreifenden Entwicklungsstörung weit unter ihrem Wert verkaufen müssen (wenn sie sich überhaupt wirtschaftlich behaupten können), die oft unter Einsamkeit leiden, und - vor allem in den Fällen des frühkindlichen Autismus - oft ganze Familien lahmlegen und enorme Ressourcen verbrauchen, nur um den Alltag zu bewältigen.

Mein Thema sind die Menschen des hochsensiblen Spektrums, das an einem Ende weit ins autistische Spektrum hineinreicht. Ich habe dazu publiziert und suche bzw. entwickle Werkzeuge, um dieser wertvollen Menschengruppe das Leben leichter und erfüllender zu machen. Im Zuge dieser Bemühungen bin ich auch auf die oben erwähnten schamanisch arbeitenden Leute des ISPS gestoßen. Menschen des autistischen Spektrums sind meiner Erfahrung nach immer hochsensible Menschen, und kommen auch oft aus ebensolchen Familien. Insofern ist es für mich sehr kongruent, die Gelegenheit aufzugreifen um hier vielleicht für wenige oder viele radikale Veränderungen zum Positiven zu ermöglichen.

Wenn Sie interessiert sind mitzumachen, seien es Sie selbst oder Ihr Kind/Schützling, kontaktieren Sie mich bitte umgehend unter parlow@zartbesaitet.net.
Wenn Sie interessiert sind, aber nicht genug Englisch können um mit der sehr informativen Vereinbarung was anzufangen, lassen Sie mich das bitte wissen.

Georg Parlow

http://zartbesaitet.net/gp/autismus.htm
letzte Aktualisierung am 04.09.2006 20:56